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15.10.2012 13:00 Alter: 2 Jahre
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Cuxhavens Offshore-Basis wächst

Einweihung des Liegeplatzes 9 erweitert Offshore-Angebot der niedersächsischen Seehäfen


Von links: Dr. Ulrich Getsch (Oberbuergermeister Stadt Cuxhaven), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretaer), Kai-Uwe Bielefeld (Landrat Cuxhaven), Ministerpraesident David McAllister und Dr. Jens-Albert Oppel (Geschaftsführer Niedersachsen Ports). Foto: NPorts/Andreas Burmann

Foto: NPorts/H.Lang

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Foto: W.Scheer

Cuxhaven, 15.10.2012. Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister hat heute in Cuxhaven den Liegeplatz 9 der Offshore-Basis in Betrieb genommen. „Wenn wir heute den Liegeplatz 9 am Offshore-Basishafen einweihen, dann ist das ein guter Tag für Cuxhaven und ein ebenso guter Tag für die gesamte maritime Wirtschaft in Niedersachsen", so der Ministerpräsident. Unter der Regie der landeseigenen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co KG (NPorts) sind auf einer Fläche von rund zwölf Hektar zwei zusätzliche Liegeplätze errichtet worden. „Das zweite Offshore-Hafenterminal in Cuxhaven ist die bisher größte Einzelinvestition des Landes Niedersachsen zum Aufbau der Offshore-Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Landesregierung hat in den Ausbau insgesamt 65 Millionen Euro investiert. Das ist eine gewaltige Summe", bekräftigt David McAllister auf dem Festakt vor rund 180 geladenen Gästen aus der Hafenwirtschaft und der Politik. Zusammen mit den Investitionen des Landes Niedersachsen wurde diese Maßnahme aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Dieser östliche Liegeplatz der Offshore-Basis ist mit einer Länge von 300 Metern eine vollwertige Kaianlage für Umschlagzwecke. Sie dient als multifunktionale öffentliche Hafeneinrichtung zum Be- und Entladen von Transportschiffen, Pontons, Hubplattformen, aber auch als Liegeplatz für Schlepper und Schwimmkrane. Einer der ersten Nutzer ist die Ambau GmbH, die hier Stahlelemente für Windkraftanlagen auf ein Jack-Up-Schiff umschlagen lässt – etwa für den Windpark Meerwind West.

Schon im Mai 2011 wurde ein Umschlagplatz für Massengut in Betrieb genommen. Dieser Bereich ist ca. 200 Meter lang, hat auf 156 Metern Länge eine hochwassersichere Oberfläche auf NN +6,50 m und eine Wassertiefe von KN -10,6 Metern.

„Von der Schwerlastplattform bis zum Liegeplatz 9 stehen unseren Kunden nun insgesamt fünf Liegeplätze mit einer Gesamtlänge von fast 900 Metern zur Verfügung. Das ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste.“, so Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer der Hafengesellschaft Niedersachsen Ports.

Im Bereich des sogenannten Liegeplatzes 9.1. wurden die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen weiteren allgemeinen Umschlagkai mit einer Länge von 142 Metern geschaffen. Hier kann kurzfristig und mit geringem finanziellem Aufwand auf einer Fläche von rund drei Hektar Platz für z.B. weitere Offshore-Logistik-Transporte hergerichtet werden.

Auf der Landseite sind durch eine Schwerlaststraße alle Liegeplätze in Cuxhaven durchgängig miteinander verbunden. Sie bindet die neue Offshore-Basis über eine 60 Meter breite Schwerlastrampe an das Gebiet des Bebauungsplans 141 und die westlich davon liegenden Betriebe an.

Niedersachsen Ports hat die Erweiterung des Offshore-Hafens mit einer multifunktionalen und öffentlichen Hafenanlage, die besonders auf die Bedürfnisse der Offshore-Industrie aus-gelegt ist, in Rekordzeit realisiert. Mit der Inbetriebnahme des neuen Liegeplatzes sichert das Land der Region Cuxhaven ein weiteres Stück Zukunft.

Niedersachsen Ports bietet mit seinen niedersächsischen Häfen aufgrund seiner Nähe zu den Offshore-Parks und der vorhandenen und zukünftig noch bereitzustellenden Infrastruktur optimale Bedingungen. Die Offshore-Thematik wurde hier frühzeitig erkannt und die Entwicklung in diesem Bereich vorangetrieben. Schon jetzt finden hier Unternehmen, die auf die zukunftsträchtige Offshore-Windenergie setzen, ideale Voraussetzungen vor.

Offshore-Anlagen müssen auf Grund ihrer Größe in Seenähe montiert, von Schiffen zu den Standorten verbracht und durch Spezial-Schwimmkräne bzw. Hubinseln aufgestellt werden. Zur Verankerung müssen große Mengen Stahl und Beton verfrachtet werden. Die Offshore-Tauglichkeit von Häfen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verschiffung von großen Windkraftanlagen und die Aufstellung auf See. Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG hat in den vergangenen Jahren die Voraussetzungen geschaffen, um die Ansiedlung von Unternehmen, Technologien und Know-how auszubauen.

Cuxhaven, der Hafen an der Elbmündung, hat sich frühzeitig als Europas größter Offshore-Basishafen positioniert. Zum einen werden die Offshore-Windparks von hier aus errichtet und der dazugehörige Service bereitgestellt, zum anderen dient der Hafen auch als Produktionsstandort für die Unternehmen, die Komponenten von Windenergie-Anlagen fertigen und montieren. 

Niedersachsen Ports ist das Hafenunternehmen Niedersachsens und betreibt öffentliche Hafeninfrastruktur in niedersächsischen Seehäfen. Das Unternehmen erbringt ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die Hafenwirtschaft und das Land. Die Häfen bieten die Grundlage für vielfältige wirtschaftliche Aktivitäten. Mit ihren jeweiligen Schwerpunkten bilden sie das Hafensystem Niedersachsen Ports. Die Häfen sind Brücken zwischen see- und landgestützten Verkehrsträgern und damit wesentliche Glieder in der internationalen Logistikkette. Neben den größeren Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Stade und Wilhelmshaven gehören sieben Inselversorgungshäfen sowie ein Regionalhafen dazu. Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG ist am 1. Januar 2005 aus der ehemaligen Häfen- und Schifffahrtsverwaltung des Landes Niedersachsen hervorgegangen.

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