21.02.2012 15:30 Alter: 87 Tage
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Niedersachsen Ports präsentiert Lösungskonzept für den Alten Fischereihafen

Wirtschaftsminister Bode begrüßt sofort realisierbares Ergebnis


Beispiel: Pontons für Krabbenfischer im Hafen Norddeich - Fotos: NPorts

Cuxhaven, 21.2.2012. Sechs Schwimmpontons, die untereinander verbunden sind, werden für die Fischkutter am Nordseekai im Alten Fischereihafen in Cuxhaven errichtet. Die Konstruktion der Pontonanlage haben der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, der Oberbürgermeister der Stadt Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch sowie die Geschäftsführer von Niedersachsen Ports, Dr. Jens-Albert Oppel und Hans-Joachim Uhlendorf vor Ort den Cuxhavener Krabbenfischern vorgestellt.

„Neben dem Tourismus und der Hafenwirtschaft hat die Fischwirtschaft für Cuxhaven die größte wirtschaftliche Bedeutung. Sie ist nicht nur einer der wichtigsten Arbeitgeber, sondern auch ein Wirtschaftsbereich, in dem Cuxhaven ein ausgeprägtes Kompetenzprofil hat. Wir haben mit der Stadt ein Konzept entwickelt, das kurzfristig die derzeit wesentlichen Problemlagen am Alten Fischereihafen löst: der öffentliche Zugang wird wieder hergestellt und die Fischer bekommen Liegeplätze, die die vorherige Situation verbessern“, so Wirtschaftsminister Bode.

Die Schwimmpontons werden dazu in einem Sicherheitsabstand zum Nordseekai installiert. Der öffentliche Zugang erfolgt über eine Brücke auf die Steganlage. Eingeplant wurde bereits jetzt eine mögliche Verlängerung der Pontonanlage nach Bedarf. „Wir haben hier unter schwierigsten Ausgangsbedingungen eine pragmatische, eine kurzfristig realisierbare und vor allen Dingen eine sichere Lösung entwickelt, mit der alle Beteiligten gut leben können“, berichtet Oppel.

Damit bezieht sich der NPorts-Geschäftsführer auf das Gutachten zur Standsicherheit, das eine akute Einsturzgefahr für den Nordseekai feststellt. Die einsturzgefährdeten Bereiche wurden im September 2011 mit einem Bauzaun abgesperrt. Das Gutachten wurde in den letzten Wochen aktualisiert und kommt zu dem gleichen Ergebnis, wie die Begutachtung vom 8. August 2011. Somit sind die gesamte Steganlage sowie die Brücke so konstruiert, dass sie den vorderen Teil der Kaianlage nicht belasten.

„Der hässliche Bauzaun kommt weg“, verspricht Oppel den Cuxhavenern. Der umstrittene Bauzaun soll durch eine optisch ansprechende Alternative ersetzt werden. Das wird in Abstimmung mit der Stadt Cuxhaven erfolgen.

Niedersachsen Ports rechnet, bei reibungslosen Abläufen in diesem Projekt, mit einer möglichen Fertigstellung bereits im Herbst 2012. 

Niedersachsen Ports ist das Hafenunternehmen Niedersachsens und betreibt öffentliche Hafeninfrastruktur in niedersächsischen Seehäfen. Das Unternehmen erbringt ein breites Spektrum an Dienstleistungen für die Hafenwirtschaft und das Land. Die Häfen bieten die Grundlage für vielfältige wirtschaftliche Aktivitäten. Mit ihren jeweiligen Schwerpunkten bilden sie das Hafensystem Niedersachsen Ports. Die Häfen sind Brücken zwischen see- und landgestützten Verkehrsträgern und damit wesentliche Glieder in der internationalen Logistikkette. Neben den größeren Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Stade und Wilhelmshaven gehören sieben Inselversorgungshäfen sowie ein Regionalhafen dazu.

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Lageplan Pontons

Schnitt Pontons