Klima & Luft

Gutes Klima

Der Klimawandel und die Anpassung an dessen Folgen stellen für uns eine der größten Herausforderungen dar. Als energieintensives Unternehmen wollen wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Demnach setzen wir verstärkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien in der Unterhaltung und im Ausbau der Häfen. Wir bemühen uns stetig um energiesparende und emissionsärmere Alternativen, um unseren Fußabdruck so gering wie möglich zu gestalten. Gut für das Klima – gut für unser Unternehmen.

Wir ergreifen aktiv Maßnahmen zum Schutz des Klimas. In unserem Geschäftsmodell sind Energie, Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) und Luftschadstoffe eng miteinander verbunden. Unsere Nachhaltigkeitsziele bis 2025 tragen dieser Tatsache Rechnung. Wir haben uns zum einen vorgenommen, unsere Emissionen (im Vergleich zu 2017) um 25 % zu reduzieren und den Energieverbrauch z. B. durch die 100 %ige Umstellung unserer gesamten Außenbeleuchtung auf LEDs deutlich zu senken. Zum anderen wollen wir uns durch den vermehrten Einsatz von alternativen Kraftstoffen für ein besseres Klima einsetzen. Im Berichtszeitraum haben wir diese Vorhaben bereits ein gutes Stück vorangetrieben.

Das übergeordnete Thema Energie ist bei uns im Stabsbereich Strategische Unternehmensentwicklung angesiedelt. Die operative Verantwortung liegt bei den Energiemanagerinnen und Energiemanagern in den einzelnen Niederlassungen. In regelmäßigen Treffen werden relevante Themen und Projekte diskutiert und Maßnahmen beschlossen. Der runde Tisch „Energie­effizienz“ bietet eine Plattform für alle Beschäftigten, die an dem Thema arbeiten. Die Koordination der strategischen und operativen Ziele, Maßnahmen und Kennzahlen zu den Themen Energie und Klimaschutz betreut das Nachhaltigkeitsmanagement im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie.

Energiemonitoring

2015 haben wir in unseren Häfen erstmalig ein Energieaudit gemäß DIN EN 16247-1 durchgeführt. Auf dieser Basis haben wir ein Energiemonitoringsystem aufgebaut. Seit 2016 erfassen wir hiermit alle energierelevanten Daten. Die Datenbank ist das Steuerungsinstrument unserer Energiepolitik und gleichzeitig die Basis für das Energieaudit. Neben den verwendeten Energieträgern ordnet das System die wesentlichen Energieverbräuche den Anlagen, Gebäuden und Systemen zu. Durch das Monitoring können wir Einsparpotenziale schneller erkennen und besser ausschöpfen.

Generell sind vier Faktoren maßgeblich für unseren Energieverbrauch:

1. Umschlag: Die Umschlagsmenge und der dafür benötigte Material- und Arbeitseinsatz beeinflussen unseren Energieverbrauch, z. B. durch den Einsatz von Geräten und Anlagen.

2. Anlagentechnik/-steuerung: Technische Innovationen an der vorhandenen Anlagentechnik sowie der Anlagensteuerung verbessern die Energieeffizienz.

3. Verhalten: Unsere Beschäftigten bedienen energieintensive Geräte und Anlagen. Schulungen, Unterweisungen, Anweisungen o. Ä. tragen zum effizienten Einsatz bei.

4. Umwelteinflüsse: Zum einen bestimmt die Witterung den Einsatz von Heizanlagen in unseren Hallen und Gebäuden. Zum anderen hat die Anzahl der Sturmereignisse Einfluss auf die Baggerarbeiten, die wir zur Aufrechterhaltung der Wassertiefen durchführen.

Energieverbrauch

Energieverbrauch

Strom, Erdgas und Diesel entsprechen über 95 % unseres Energieverbrauchs. Um den Einsatz auch bei diesen Energieträgern umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten, optimieren wir die Nutzung traditioneller Energieträger und ersetzen sie – wenn möglich – durch klimafreundliche und energiesparende Alternativen.

Eine laufende Aktivität ist dabei die Modernisierung bzw. Sanierung unserer Gebäude, z. B. durch die Nutzung energieeffizienterer Heizungsanlagen. Zudem verbessern wir den Land- und Wasserfuhrpark unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten durch energieeffiziente Antriebe oder alternative Kraftstoffe. Eine wichtige Maßnahme, die direkt auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie einzahlt: die schrittweise Optimierung der Hafenbeleuchtung durch den Einsatz von intelligenten LED-Systemen.

Insgesamt haben wir unseren Energieverbrauch seit dem ersten Energiemonitoring in 2014 um fast 18 % gesenkt. Dieser deutliche Trend ist auch im Berichtszeitraum zu beobachten: In den Jahren 2018 und 2019 hat sich der Gesamtenergieverbrauch um rund 13 % reduziert. Diesen großen Erfolg haben wir mit einer Vielfalt an Energieeffizienzmaßnahmen wie der Optimierung unserer Heizungsanlagen oder der Beleuchtung erreicht.

Lediglich bei den restlichen Energieverbräuchen registrierten wir erhöhte Werte, z. B. im Jahr 2018, die durch die Umstellung unserer Pkw-Flotte und den damit verbundenen Anstieg von CNG (Compressed Natural Gas) zu erklären sind. Alle sonstigen Energiewerte sind im Berichtszeitraum gesunken (s. Tabelle rechts).

Hier müssen wir festhalten: In Bezug auf den Energieverbrauch konnten wir bereits gute Fortschritte machen, dennoch hat unser direkter Einfluss hierauf Grenzen. Grund dafür sind u. a. technische Restriktionen, die aus unserem Geschäftsmodell herrühren. Beispielsweise steigt bei einem höheren Baggeraufkommen auch der Verbrauch von Schiffsdiesel. Da Baggern natürlichen Umwelteinflüssen unterliegt, kann die natürliche Sedimentdynamik der Nordsee den jährlichen Energieverbrauch deutlich beeinflussen. Zudem könnten ungünstige Witterungsbedingungen in den kommenden Jahren den Erdgasverbrauch wieder nach oben treiben.

Eine weitere Kennzahl ist die Energieintensität. Sie setzt den Energieverbrauch ins Verhältnis zu betriebswirtschaftlichen Größen, z. B. der Umschlagsmenge. Aufgrund der Fortschritte hat sich auch diese Kennzahl positiv entwickelt: Der Energieverbrauch pro Tonne Umschlag ist bei uns in den letzten fünf Jahren um mehr als 20 % gesunken und hat 2019 einen Wert von 0,64 kWh/t erreicht.

Energieintensität kWh Energie/t Umschlag

 

 

Klimaschutz und Luftschadstoffe

Die Seeschifffahrt ist – pro Tonnenkilometer betrachtet – wesentlich CO2-ärmer als der Landverkehr. Dennoch belasten die Abgase der Schiffsmotoren die Umwelt, da Schiffe außerhalb der SECA- und ECA-Gebiete größtenteils mit Schweröl betrieben werden. Darin sind deutlich mehr Schwefeloxide (SOx) und andere Schadstoffe (z. B. Schwermetalle, Stickoxide etc.) enthalten als in Kraftstoffen, die an Land eingesetzt werden. Während die Schifffahrt global 3 % der CO2-Emissionen verursacht, werden ihr ca. 13 % der Luftschadstoffe zugeordnet.

Die Luftemissionen im Hafen stammen aus verschiedenen Quellen: von Hafenbetreibern, der Seeverkehrswirtschaft (z. B. Reedereien) und Hafenunternehmen. Auf einige der im Hafen entstehenden Emissionen haben wir nur eingeschränkt Einfluss, z. B. auf die Emissionen von fremden Schiffen oder aus dem Hinterlandverkehr.

Die Emissionen, die wir beeinflussen können, möchten wir zukünftig weitestgehend reduzieren. Hierfür haben wir unsere THG-Emissionen 2017 erstmalig in CO2-Äquivalenten erfasst und verschiedenen Quellen zugeordnet. Dabei orientieren wir uns zunächst an den Scopes (Ebenen) des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol). Den Fokus legen wir dabei auf direkte (Scope 1) und indirekte THG-Emissionen (Scope 2). Die weiteren indirekten Emissionen (Scope 3) in der Vor- und Nachkette unserer Geschäftstätigkeit werden zunächst nicht erfasst (s. Abbil­dung unten).

CO2 bei NPorts

 

In unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir das konkrete Ziel formuliert, unsere Emissionen bis 2025 im Vergleich zu 2017 um 25 % zu senken. Schon im Jahr 2019 haben wir mit einer Reduktion von 12 % die Hälfte erreicht – eine Entwicklung, die uns zuversichtlich macht, dass wir das Ziel erreichen können. Auf 2014 bezogen haben wir sogar die Emissionswerte fast halbiert. Sicherlich hat auch die weitgehende Umstellung auf Ökostrom dabei eine große Rolle gespielt, die die strombasierten CO2-Emissionen um 86 % gesenkt hat (s. Abbildung).

Positiv entwickelt hat sich auch das Verhältnis von THG-Emissionen und der Anzahl der Beschäftigten. Während wir 2014 12 t CO2-Äquivalente pro Beschäftigten registriert haben, betrug dieser Wert 2018 nur 6,46 t. Im Jahr 2019 erreichten wir mit 6,03 t einen neuen Tiefststand. Damit ist die Intensität der THG-Emissionen allein innerhalb des letzten Berichtszeitraums um 15 % gesunken.

Direkte Emissionen

Um unsere direkten Emissionen – u. a. Klimagase und Luftschadstoffe – zu senken, verfolgen wir grundsätzlich zwei Ansätze: (1) Verbesserung in der Energieeffizienz und (2) Förderung erneuerbarer Energien im Hafen.

Energieeffizienz

Ein Weg zur Steigerung der Energieeffizienz ist die schrittweise Umstellung auf eine umweltfreundliche Fuhrparkflotte. Im Jahr 2019 haben wir bereits einen großen Teil unseres Fuhrparks auf E-Fahrzeuge umgestellt. Wir zählen inzwischen ca. 20 E-Fahrzeuge und 25 Ladesäulen. Ein schrittweiser Ausbau ist in Planung. Neben dieser Umstellung, der Optimierung unserer Anlagen sowie der Anschaffung von umweltfreundlichen EDV-Geräten in der Verwaltung spielt die Beleuchtung im Hafen eine wesentliche Rolle als Energie- und Emissionsquelle. Sie macht rund 20 % unseres Stromverbrauchs aus.

Aufgrund dessen haben wir 2016 eine niederlassungsübergreifende Fachgruppe ins Leben gerufen, die sich mit nachhaltiger Hafenbeleuchtung beschäftigt und die vollständige Umstellung auf LED-Technologien in unseren Nachhaltigkeitszielen bis 2025 verankert. Die Experten aus allen Hafenstandorten treffen sich in regelmäßigen Abständen, um über die schrittweise Realisierung dieses Projekts zu beraten. LED-Leuchtmittel haben eine wesentlich längere Lebensdauer als die hafenüblichen Natrium-Hochdrucklampen und benötigen weniger Energie. Sie lassen sich zudem einfacher entsorgen, da sie ohne schädliche Substanzen wie Quecksilber oder Blei auskommen.

Wir wollen dadurch die Einsparungspotenziale gegenüber konventioneller Beleuchtung (bis zu 70 %) aus­schöpfen. Im Berichtszeitraum haben wir diesbezüglich einen großen Schritt nach vorne gemacht: In jeder Niederlassung wurde ein Plan mit konkreten Maßnahmen und Zahlen erstellt, um das Ziel „100 % LED“ zu erreichen. Die Umsetzung hat bereits begonnen. Der LED-Anteil an der Gesamtbeleuchtung (LED-Quote) hat 2019 19 % erreicht.

Zusätzlich sensibilisieren wir Beschäftigte dafür, energieeffizient zu planen und zu handeln. In Zusammenarbeit mit der Oldenburgischen IHK haben einige unserer Auszubildenden die Zusatzqualifikation als Energiescouts erworben. Im Berichtszeitraum haben wir zehn neue Energiescouts ausgebildet. Sie entwickeln und setzen Energieprojekte in den Niederlassungen zur Verbesserung unserer Energieeffizienz um.

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind für uns eine wichtige Stellschraube zur dauerhaften Senkung des CO2-Ausstoßes aus dem Stromverbrauch. Mit der Umstellung auf Ökostrom im Jahr 2017 haben wir bereits 87 % unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen bezogen. In Zukunft wollen wir ausschließlich Ökostrom nutzen.

Rund ein Viertel (26 %) unseres Gesamtenergieverbrauchs entfiel 2019 auf erneuerbare Energien. Unser Fokus liegt derzeit auch auf der Nutzung von Sonnenenergie durch PV-Anlagen auf den freien und ungenutzten Dachflächen. Im Dezember 2018 ging unsere erste PV-Anlage mit einer Größe von 100 kWp auf den Dächern unserer Werkstätten im Emder Hafen an das Netz. Inzwischen ist eine weitere Anlage in Norddeich in Betrieb.

Mithilfe der PV-Anlagen versorgen wir die eigenen Liegenschaften im Hafen mit umweltfreundlichem Solarstrom. Zudem setzen wir am Standort Emden in der Hafenbetriebszentrale bereits seit vielen Jahren Geothermie ein und wollen diesen Energieträger zukünftig verstärkt bei Neubauten nutzen. Weitere Ziele und Ideen, um den Anteil von erneuerbaren Energien auszubauen, sind z. B. Kleinwindkraftanlagen.

Einsatz von Ökostrom bei NPorts

 

Luftschadstoffe

Der Einsatz von Kraftstoffen (insbesondere Schiffsdiesel) geht u. a. mit Luftschadstoffen einher. Die Emissionen von Kraftstoffen, vor allem die Stickoxide (NOx) und der Feinstaub, sind eine Herausforderung für die Luftreinhaltung. Mithilfe alternativer Kraftstoffe wollen wir auch diese Emissionen reduzieren.

Deshalb haben wir im Jahr 2019 den Einsatz altenativer Kraftstoffe geprüft und konnten diese zum Teil bereits einsetzen. So wurde bei unserem Baggerschiff in Cuxhaven das Wasserinjektionsgerät von Diesel auf GtL (Gas-to-Liquid) umgestellt. Hierdurch können 2 % bis 3 % CO2-Emissionen eingespart werden. Es reduzieren sich zudem die NOx- und Feinstaubwerte wesentlich. Ein weiteres Beispiel ist die Ermöglichung der ersten LNG-Bebunkerung in Emden im Ship2Ship-Verfahren, bei dem ein Schiff ein anderes Schiff mit LNG (Liquefied Natural Gas) betankt. In einem weiteren Projekt prüfen wir die Möglichkeit, Methanol auf einem unserer Baggerschiffe einzusetzen.

Indirekte Emissionen

Anreize für umweltfreundliche Schifffahrt

Um die Ökobilanz in der Schifffahrt zu verbessern, sind neue Ansätze zum Klimaschutz und zur Reinhaltung der Meere gefragt. Wir verfolgen zwei Ansätze, um Anreize für eine umweltfreundlichere Schifffahrt zu schaffen.

Als Mitglied der World Port Climate Initiative (WPCI) gewähren wir seit 2014 einen sog. ESI-Rabatt (Environmental Ship Index) für zertifizierte Schiffe. Das ESI-Zertifikat wird von der WPCI ausgestellt. Der Index gibt Auskunft über die Umweltleistung von Schiffen zur Vermeidung von luftverunreinigenden Emissionen (NOx und SOx) und CO₂. Wir nutzen den Index als Grundlage für die Gewährung von Rabatten auf das Hafengeld und somit zur Förderung der Nachhaltigkeit in der Schifffahrt. Und dies mit wachsendem Erfolg: Im Berichtszeitraum 2019 haben wir im Vergleich zu 2017 fast doppelt so vielen Schiffen den ESI-Rabatt gewährt. Mit Sicherheit hängt dieser Anstieg damit zusammen, dass viele unserer Kunden diese Maßnahmen bereits kennen und vermehrt für ihre Schiffe nutzen. Eine weitere Erklärung könnte die Umstellung vieler Reedereien auf Low-Sulphur-Kraftstoffe im Jahr 2019 sein. Dadurch können die Schiffe leichter hohe ESI-Werte erreichen und die o. g. Rabatte in Anspruch nehmen. Hintergrund ist die sog. IMO-Verordnung 2020. Diese Verordnung ist Anfang 2020 in Kraft getreten und schreibt vor, dass Schiffe nur noch Treibstoffe mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,5 % verwenden dürfen.

Des Weiteren schaffen wir seit Anfang 2018 mit einem eigenen Ecofuel-Rabatt zusätzliche Anreize für den Einsatz sauberer Kraftstoffe. Damit honorieren wir Schiffe, die ausschließlich mit LNG, Methanol oder Ethanol betrieben werden, mit bis zu 20 % Hafengeldrabatt. Schiffe mit Dual-Fuel-Motoren erhalten 15 % Rabatt. Im Unterschied zum ESI-Rabatt ist hier keine gesonderte Registrierung notwendig. Die Schiffe müssen lediglich nachweisen, dass sie mit alternativem Kraftstoff betrieben werden. Damit schaffen wir einen niedrigschwelligen Anreiz zu umwelt- und klimafreundlichem Verhalten.

Landstrom

Liegt ein Schiff im Hafen, kann es durch die Einspeisung von Landstrom in das Bordnetz schädliche Emissionen während des Aufenthalts im Hafen deutlich reduzieren. An der Kaje und an Bord müssen dafür Anschlüsse und Umformer errichtet werden, die Strom mit den im Bordnetz der Schiffe verwendeten Spannungen und Frequenzen bereitstellen. Derzeit sind die wenigsten Frachtschiffe in Europa darauf eingestellt, Landstrom zu nutzen – im Gegensatz zu Binnenschiffen, Sportbooten und kleineren Seeschiffen in unseren Häfen. Diese werden bereits seit vielen Jahren mit Landstrom versorgt. Wir planen, die Leistungsfähigkeit langfristig auszubauen, und zwar dort, wo wir größere Schiffseinheiten mit Strom versorgen können. Die baulichen Voraussetzungen wurden hierzu beispielsweise am Niedersachsenkai in Brake geschaffen. Zudem haben wir 2018 in Cuxhaven eine neue Landstromanlage für größere Frachtschiffe mit 630 kW gebaut.

Forschungsprojekte

Seit Dezember 2018 leiten wir das Projekt „WASh2Emden – Innovative und umweltfreundliche Wasserstoffanwendungen im Seehafen Emden“. Konkret prüfen wir im Projekt die Möglichkeiten, Überschusswindstrom in Form von „grünem“ Wasserstoff zu speichern und in unterschiedlichen Anwendungsfeldern im Hafen nutzbar zu machen, um CO2-Emissionen und Luftschadstoffe deutlich zu reduzieren.

Im Jahr 2019 haben wir im Rahmen dieses Projekts eine Vollerhebung des Energieverbrauchs des gesamten Emder Hafens durchgeführt. Interessantes und positives Ergebnis der Erhebung ist, dass wir als Hafeninfrastrukturbetreiber NPorts weniger als 1 % der CO2-Emissionen im Emder Hafen selbst verursachen. Auch hier betreiben wir die gesamte Hafeninfrastruktur wie Brücken, Schleusen, das Hafenpumpwerk, die Beleuchtung und andere Anlagen.