AMISIA

Motivation

Um die Erreichbarkeit von Häfen und einen effizienten Warenumschlag gewährleisten zu können, muss eine Mindesttiefe zur Schiffbarkeit garantiert werden. An unseren Hafenstandorten wird dies durch eine regelmäßige Hafenunterhaltung mit Hilfe von Nassbaggern realisiert. Im Emder Hafen wird zur Unterhaltung der Mindesttiefen das sogenannte Rezirkulationsverfahren angewandt. Hierbei wird der Schlick passiv mit Sauerstoff versorgt, wodurch natürliche Prozesse angeregt werden, welche den Schlick in der Schwebe halten und ein Absetzen verzögern. Der in der Schwebe gehaltene verflüssigte Schlick kann von Schiffen durchfahren werden. Doch wie kann die Unterhaltung in Zukunft optimiert werden? Welche Möglichkeiten bieten sich an, produktiver zu baggern? Wie können Automatisierungstechniken helfen Kosten einzusparen? Und wie können CO2-Emissionen in der Unterhaltung vermieden werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Projekt AMISIA.

Projektziel(e)

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Unterhaltungsbaggerung im Emder Hafen unter Einsatz innovativer Technologien und automatisierter Systeme produktiver und umweltfreundlicher zu gestalten. Hierfür wird ein Baggerschiff in Kombination mit einem zukunftsfähigen Baggereinsatzkonzept entwickelt. Der Einsatz einer digitalisierten Navigation sowie automatisierter Systeme, versprechen sichere Einsätze im Hafen. Durch das in AMISIA konzipierte Baggerschiff soll die Wirtschaftlichkeit der Hafenunterhaltung durch eine weitgehende Automatisierung nachhaltig gestärkt werden. Das Konzept sieht zudem einen alternativen Antrieb vor, um die Unterhaltung in Zukunft CO2-ärmer zu gestalten.

Projektpartner

In diesem Projekt arbeiten wir mit zwei Verbundpartnern und zwei assoziierten Partnern zusammen. Zu den Verbundpartnern zählen das DLR e.V. und die MAREVAL AG. Bei dem DLR e.V. handelt es sich um das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, welches sich im Projekt AMISIA unter anderem mit den Möglichkeiten der technologischen Automatisierungskonzeption beschäftigt. Bei dem Verbundpartner MAREVAL AG handelt es sich um einen Ingenieursdienstleister in der maritimen Offshore-Industrie. Im Projekt übernimmt MAREVAL die schiffbauliche Konzeption und die Konzeption zur Automatisierung der Rezirkulation.

Ansprechpartnerin

Martina Ritter

Martina Ritter

Strategische Unternehmensentwicklung
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG Hindenburgstr. 26-30 26122 Oldenburg


T:(+49)441 35020-122
mritter(at)nports.de

Unsere Projektpartner

Projektförderung