NPorts stellt Pläne für barrierefreie neue Alte Liebe vor

Cuxhaven |

Teilneubau in Cuxhaven sichert Wahrzeichen langfristig und passt Bauwerk an Klima und Sicherheitsanforderungen an

Niedersachsen Ports hat die Planungen für einen barrierefreien Teilneubau der Alten Liebe in Cuxhaven vorgestellt. Das Bauwerk wird oberhalb der bestehenden Gründung neu errichtet, höher angelegt und dauerhaft standsicher ausgeführt. Baubeginn ist für Oktober 2026 vorgesehen.

Geschichte trifft Zukunft

Die „Alte Liebe“ in Cuxhaven prägt das Stadtbild seit dem Jahr 1733, als sie ursprünglich aus versenkten Schiffen gebaut wurde, um die Hafeneinfahrt zu sichern. Im Lauf der Jahrhunderte wurde sie mehrfach erneuert und funktional verändert, zuletzt 1981 mit dem Umbau zur zweigeschossigen Aussichtsplattform.
Unabhängige Gutachten aus den Jahren 2021 und 2024 zeigen nun erhebliche statische Schäden an den tragenden Betonbauteilen. Rissbildungen, freiliegende und korrodierte Bewehrung beeinträchtigen die Dauerhaftigkeit. Eine sichere Nutzung ist nur noch eingeschränkt möglich.

„Die Alte Liebe war nie ein unveränderliches Bauwerk. Seit ihrem Entstehen wurde sie immer wieder technisch und gestalterisch weiterentwickelt. Jede Generation hat die Aussichtsplattform an neue Anforderungen angepasst. Heute stehen wir vor Herausforderungen wie Sicherheit, Klimaanpassung und Barrierefreiheit. Wir nutzen die Chance, der Alten Liebe ein modernes und sicheres Gesicht zu geben“, sagt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

Sicher, höher und barrierefrei

Niedersachsen Ports hat daher entschieden, die geschädigten Beton- und Holzkonstruktionen zurückzubauen und oberhalb der bestehenden Stahlwasserbau-Gründung einen neuen, dauerhaft tragfähigen Überbau zu errichten. Die neue Alte Liebe wird rund einen Meter höher liegen, um auf steigende Sturmflutwasserstände und langfristige Klimaveränderungen zu reagieren. Gleichzeitig entsteht ein barrierefreier Zugang sowie ein offenes Areal, das Raum für Aufenthalt und Aussicht bietet.

Ein Wiederaufbau des bisherigen Oberdecks ist aus statischen Gründen nicht möglich, da zusätzliche Lasten die tragenden Stahlpfähle überlasten würden.

Investition in ein Wahrzeichen

Die Gesamtinvestition liegt bei rund 5 Millionen Euro. Die Entwurfsplanung wurde dem Hafenausschuss der Stadt Cuxhaven im November 2025 vorgestellt. Die Mittel hat der Aufsichtsrat von Niedersachsen Ports genehmigt.  

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Dörte Schmitz, Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Dörte Schmitz

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