Niedersachsen Ports (NPorts) hat die Wasserung des neuen Reservetors für die Große Seeschleuse Emden neu organisiert. Nachdem ein erster Versuch im Emder Binnenhafen am 28. Juli abgebrochen werden musste, soll das rund 1.200 Tonnen schwere Tor nun am Donnerstag, 27. August, im niederländischen Eemshaven zu Wasser gelassen werden. Dafür verlässt der Schwerlastponton BHV Innovation mit dem Reservetor den Emder Hafen.
Beim ersten Versuch ließ sich der Schwerlastponton an der vorgesehenen Position aufgrund technischer Probleme nicht bis auf die für das Ausschwimmen erforderliche Tiefe absenken. Da ein kontrollierter und sicherer Ablauf jederzeit gewährleistet sein muss, brachen die Projektbeteiligten die Aktion ab.
In den vergangenen Wochen haben NPorts und die beteiligten Fachunternehmen das weitere Vorgehen abgestimmt. Für einen erneuten Versuch im Emder Binnenhafen konnte kurzfristig kein geeignetes Zeitfenster für die notwendige Sperrung der Großen Seeschleuse gefunden werden. Daher findet die Wasserung nun in Eemshaven statt.
Nach dem Ausschwimmen soll das Reservetor mit Schlepperunterstützung nach Emden zurückkehren. Über die erfolgreiche Wasserung und Rückkehr des Tores wird NPorts anschließend ausführlich informieren.
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Das neue Reservetor für die Große Seeschleuse auf der „BHV Innovation“ im Emder Hafen. Die beiden seitlich angeordneten Auftriebskörper reduzieren nach dem Ausschwimmen den Tiefgang des rund 1.200 Tonnen schweren Tores. (Bilder: Ziegeler/NPorts)