Sichtbarer Auftakt für das Zukunftsprojekt auf Wangerooge

Wangerooge |

Am Hafen Wangerooge haben die Arbeiten zur Erneuerung des Inselversorgungshafens begonnen. Mit dem Rückbau der Pfahlbauwerke wird das Baufeld für das neue Hafenbetriebsgebäude vorbereitet – rechtzeitig vor den Osterferien und ohne Einschränkungen für Fährbetrieb und Inselbahn.

Am Hafen Wangerooge haben die Arbeiten zur Erneuerung des Inselversorgungshafens sichtbar begonnen. Nachdem in einem ersten Schritt die Pfahlbauwerke am Anleger zurückgebaut werden, startet die Vorbereitung des Baufeldes für den geplanten Neubau des Hafenbetriebsgebäudes. Die Maßnahmen sind Teil des Gesamtprojekts zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur auf der Insel.

„Der Rückbau der bisherigen Pfahlbauten am Anleger ist der Startschuss für unser Zukunftsprojekt auf Wangerooge“, sagt Anja Bokeloh von Niedersachsen Ports (NPorts), Niederlassung Norden. „Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein. Anschließend entsteht eine Freifläche zur Vorbereitung der weiteren Baumaßnahmen.“ Im nächsten Schritt erfolgt eine Kampfmittelsondierung des Geländes. Danach wird eine sogenannte Sandfang- beziehungsweise Spundwand entlang der Düne errichtet.

Das bisherige Gebäude wurde unter anderem als Betriebsgebäude sowie als Unterkunft für NPorts-Mitarbeitende genutzt, die Instandhaltungsarbeiten auf der Insel durchführen. Es wird durch einen funktionalen Neubau ersetzt, der künftig auch die Schiffsmeldestelle aufnehmen wird sowie einen überdachten Wartebereich für Reisende vorsieht.

Inselversorgung bleibt gesichert – enge Abstimmung vor Ort

Auswirkungen auf die Inselversorgung und den Fährbetrieb gibt es nicht. „Der Anleger bleibt während des jetzigen Bauabschnitts zugänglich, die Inselbahn fährt regulär“, betont Bokeloh. „Gerade mit Blick auf die bevorstehenden Osterferien haben wir unsere Abläufe so organisiert, dass Gäste sicher und ohne Einschränkungen vom Schiff zur Bahn und zurück gelangen. Der Gefahrenbereich ist abgesperrt, und wir stimmen uns eng mit der Deutschen Bahn sowie allen Beteiligten vor Ort ab.“

Während der Bauzeit stehen im Hafenbereich keine öffentlichen Toiletten zur Verfügung. Gäste werden gebeten, die sanitären Anlagen an Bord der Fähren zu nutzen.

Auch aus touristischer Sicht wird das Projekt begrüßt. Wangerooges Kurdirektorin Rieka Beewen erklärt: „Der Hafen ist das Eingangstor unserer Insel. Die Modernisierung ist ein wichtiges Signal für die Zukunft Wangerooges. Wir begrüßen, dass NPorts die Arbeiten frühzeitig abstimmt und alles daransetzt, Beeinträchtigungen für Gäste und Insulanerinnen und Insulaner so gering wie möglich zu halten.“

Rohbaubeginn für 2026 vorgesehen

Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen ist für die zweite Jahreshälfte 2026 der Beginn der Rohbauarbeiten für das neue Hafenbetriebsgebäude vorgesehen. Anschließend wird NPorts die Hafenanlagen umbauen und die Deutsche Bahn bahnseitige Infrastrukturen anpassen.

Mit der Erneuerung des Inselversorgungshafens investiert NPorts in eine zukunftsfähige, sichere und nachhaltige Infrastruktur als Grundlage für die zuverlässige Versorgung der Insel und einen leistungsfähigen Hafenbetrieb.

 

 

Bildtexte:

Baustelle (Aufnahme vom 27.2.26): Die Arbeiten am ehemaligen Hafenbetriebsgebäude auf Wangerooge sind voll im Gange. (Bild: Bokeloh/NPorts)

Rückbau (Aufnahme vom 27.2.26): Der Rückbau der Holzkonstruktion markiert den sichtbaren Start der Modernisierung des Inselversorgungshafens. (Bild: Bokeloh/NPorts)

Abbruch (Aufnahme vom 3.3.26): Der Rückbau der Holzkonstruktion markiert den sichtbaren Start der Modernisierung des Inselversorgungshafens. (Bild: Weeken/NPorts)
 

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Dörte Schmitz, Leitung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Dörte Schmitz

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